KOSMOS – Der Jugendtreff – Programm 2017

Wo ressourcenorientierte Jugendarbeit mit Leben erfüllt wird! Bei uns ist die friedliche und entspannte Atmosphäre sichtbar und spürbar. Im KOSMOS wird nicht nach Schwächen, Mängeln und Fehlern gesucht. Hier zeigen sich Stärken, Fähigkeiten und Talente. Die „Kosmonauten“ freuen sich auf jeden Besuch – zu jeder Zeit. Wir zeigen, dass die Jugendlichen ihren schlechten Ruf in der Öffentlichkeit nicht verdienen.

Film über den Jugendtreff Kosmos und über Mikel White

Dieser Film sagt sehr viel darüber, warum die Arbeit im Kosmos seit über 20 Jahren so erfolgreich ist. Vor einigen Monaten ist das HR-Fernsehen auf den Leiter unseres Jugendtreffs Kosmos in Sossenheim aufmerksam geworden und hat über Mikels Weg vom Straßenschläger zum Vorbild für Jugendliche eine Reportage gedreht. Diese Reportage wird nun deutschlandweit in der ARD gezeigt, weil sie so gut ist. Und weil das, worüber berichtet wird, für viele Menschen so sensationell und überraschend ist: Die Arbeit im Jugendtreff Kosmos. Mikel White ist ein Vorbild, eine spannende und schillernde Persönlichkeit, ein „großer Bruder‘“ und Freund für die jungen Leute im Sossenheimer Jugendtreff Kosmos. Und er ist kein Einzelfall. Seine Geschichte steht stellvertretend für viele Wege junger Sossenheimer vom Rand in die Mitte der Gesellschaft – mit Unterstützung des Kosmos.

Das Buch „In die Mitte der Gesellschaft“ ist da!

Das Buch des Jugendtreffs Kosmos über die zum Teil bundesweit beachtete Jugendarbeit des Deutsch-Türkischen Jugendwerks in Frankfurt Sossenheim ist erschienen. So ein Buch haben Sie noch nie gesehen! Hier wird keine Vereins-Chronik abgehandelt, sondern Menschen vom Jugendlichen bis zum „alten Hasen“ der Jugendarbeit berichten mit lebendigen Worten und vielen Bildern von Aktionen oder Lebenswegen, die sich lesen wie das Drehbuch zu einem Actionfilm. Da fahren offen rassistische deutsche Skinheads mit Jugendlichen türkischer Herkunft in die Ferien oder aus dem gefürchteten Anführer einer Stadtteilgang wird ein von allen anerkannter Jugendleiter und Schulsozialarbeiter. Dieses Buch ist eine Aufforderung an die Jugendarbeit, ihre Strukturen zu hinterfragen und mehr zu wagen: Mut zu zeigen für eine Jugendarbeit, die junge Menschen fordert und begeistert und tatsächlich vom Rand in die Mitte der Gesellschaft begleitet. Das Buch „In die Mitte der Gesellschaft“ ist nicht nur Pflichtlektüre für alle, die mit offener Jugendarbeit zu tun haben. Es ist auch die Geschichte vieler junger Menschen, die sich gegen Ausgrenzung, beständige Unterschätzung und Unterforderung oder auch falsche Auswege erfolgreich zur Wehr gesetzt haben. In die Mitte der Gesellschaft: Herausgeber dtjw 1. Auflage, Frankfurt am Main, 120 Seiten, 9,00 Euro